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Ausbildungswerkstatt in Miercurea Ciuc / Rumänien - in 2007 25 neue Lehrlinge (aktuell)

Ausbildungswerkstatt in Miercurea Ciuc / Rumänien – eine spürbare Hilfe in der Berufsausbildung für Kfz-Mechaniker -- Besuch im August 2006

In 2003 haben wir die Erweiterung unserer Ausbildungswerkstatt auf ca. 1000 qm Arbeitsfläche in Betrieb genommen. Neben den schon allgemein vollständigen Werkstattbetrieb wurde diese Erweiterung zusätzlich ausgestattet mit einem 18-Tonnen-Bremsenprüfstand für Nutzfahrzeuge bei zusätzlicher Erfüllung der Prüfgeschwindigkeit von 2,5 km/h für Pkws. Desweiteren wurden Einspritzpumpenprüfstände installiert und zusätzlich ein gut ausgestatteter Lehrraum mit Modellen für die Kfz-Ausbildung.

Die dominierende Aufgabe ist die berufliche Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Wenige geeignete Kfz-Werkstätten mit Ausbildungseignung sind in Rumänien vorhanden. Insofern ist unser hochwertig ausgestatteter Lehrbetrieb umso mehr noch moralisch an die Verpflichtung zur Ausbildung gebunden.
Deshalb ist es besonders erfreulich zu sehen, dass mit Lehrbeginn im September 2006, 25 Auszubildende ihren Weg in die Berufsausbildung in unserer Werkstatt begonnen haben. In diesem Zusammenhang entsteht die Verantwortung neben der rein wirtschaftlichen Nutzung unserer technisch hochwertigen Ausstattung dieses Equipment auch für die Ausbildung verfügbar zu halten.

Für diese Erfüllung sorgt der bewährte Leiter unserer Ausbildungswerkstatt Dipl.-Ing Laszlo Rusz mit seinem qualifizierten Kfz- und EDV-technischen Fähigkeiten, bei äußerst geringen eigenen Ansprüchen. Eine weitere Belastung für ihn ist es, die Wirtschaftlichkeit des Betriebes bei der hohen Steuer- und Kostenlast zu beachten.
Wir danken Ihm für die gute fachliche und gesamtwirtschaftliche Leitung des Betriebes. Dieses Gesamtprojekt ist in Bezug auf die Vielseitigkeit der Aufgabenstellung für das Umfeld sehr bedeutend und erfüllt die Projektplanung in hohem Maße.

Foto-Dokumentation:
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eine spürbare Hilfe in der Berufsausbildung für Kfz-Mechaniker

Unsere Ausbildungswerkstatt ist fertiggetellt!
Einweihung dieses christlichen Projektes durch den Weihbischof Dr. Jakubinvi György aus Alba Julia Heinz Fusten, Martin Trottenberg und Alfons Lakenberg waren am Ort

Miercurea Ciuc, 28.04.01, Bericht direkt aus erster Hand ... die Vereinsmitglieder waren am Ort einge-troffen, um die wertvolle, in Bochum verladene Lasterfracht, entgegen zu nehmen und nun vor Ausbildungs-beginn die letzten Weichen zu stellen. Das bezog sich vornehmlich auf die technischen Ausstattungen, Grundlagen einer erfolgreichen Ausbildungsphilosophie, Planung des Fachpersonals ... insbesondere die der Führungskräfte mit denen alles steht und fällt, sowie die finanzielle Zukunftsplanung, Risikoabwä-gung und auf alles, was vor einer Betriebseröffnung an Entscheidendem zu regeln ist.

Doch dann kam die Überraschung für die Castroper! Dort in Miercurea wusste man um die verbindliche Anwesenheit der AKTI-Leute. Was war naheliegender, als den in der Nähe amtierenden Bischof "Dr. Jakubinvi György" um die Einsegnung des christlichen Projektes zu bitten, sowie dem Bürgermeister, Maßgebliche des Stadtrates und sonst wichtige Mitwirkende an dem Projekt "Ausbildungs-werkstatt", eine begleitende Anwesenheit zu diesem Festakt anzuemp-fehlen. Und diese Überraschung war gelungen. Höhepunkte waren die Einsegnung der Anlage durch den Bischof mit seinen inhaltsreichen Worten in gutem Deutsch. Der Bürgermeister "Dr. Csedö Csaba Istvan" wusste in angemessenem Stil den geschaffenen Wert zu würdigen; vornehmlich der wohltuenden Hilfe für die Straßenkinder gab er die zentrierende Bedeutung. In Ergänzung zu den großen Worten dieser Veranstaltung wurde unser Herr Lakenberg, kraft seines Amtes als 1. Vorsitzender um Erklärungen gebeten, aus welchen Beweggründen eine doch so kleine Gruppe, wie die Aktionsgemeinschaft zu einer derart bedeutenden Maßnahme in vollkommen fremder Umgebung geführt wurde. Sein Dolmetscher war der Bischof.

Alle Finanzierungspartner gaben Zuschlag zur Erweiterung
"Die Baumaßnahme beginnt / nach Fertigstellung 1000 qm Arbeitsfläche"

Ausbildung auf dem Eisnspritzpumpenprüf-stand, li. Schuler: Meister Ulrich Kremp MAN Bo. im Vordergrund Botond, dahinter Hunor

Es war ein Glückstag nachdem der letzte Geldgeber auch sein "Ja" zur Mitfinanzierung der Erweiterung gegeben hatte. Vornan das "Bundesministeri-um" als Partner, in gleicher Weise waren "Renovabis" in Freising, "Die Sternsinger" des Kindermissionswerkes in Aachen der dort ansässige "Lazarus-Orden" und natürlich wir parat, mit Beteiligungen dieses Vorhaben zu realisieren. Wie auf der Vorseite angekündigt ist, wird nun eine Vergrößerung des Arbeitsplatzes um 400 qm, auf gesamt ca. 1.000 qm, mit hochwertigen Prüfgeräten umsetzbar. Das Kostenaufkommen liegt um 350.000 €. Die qualifizierten Inhalte dieser Aktion sind die Vermehrung von bisher 25 auf 60 Ausbildungs- und A rbeitsplätze. Das ist ein Segen für diese arme Gegend. Was nicht vergessen werden darf, ist der an technischem Wissen hochwertige Prüfgerätetransfer.

 

Einweisung auf dem Bremsenprüfstand, Meister Ulrich Müller von MAN Bochum und Dipl. Ing. Laszlo Rusz, Werkstattleiter der Projektwerkstatt

Erforderlich ist diese Maßnahme aufgrund des hohen Platzbedarfes von Nutzfahrzeugen und der ausbildungsplatzsichernde Effekt der Nutzfahrzeugreparatur. Technisches Kernstück ist der MAHA Brem-senprüfstand zum Preis von 35.000 €, und der Einspritzpumpenprüfstand für 20.000 €. … Ein kleiner Einspritzpumpenprüfstand wurde noch hinzugegeben. Das Beschäftigungsrisiko ist nicht hoch, weil dieser Werkstattbetrieb durch seine qualifizierte Ausstattung wettbewerbsfrei ist. Die fachlichen Kompetenzen, Laszlo der Werkstattleiter, Botond der Einspritzpumpenspezialist und Hunor der Elektroniker sind alte Bekannte, die nun 7 Wochen in Bochum bei der MAN speziell auf gleiche Geräte geschult werden.

Glücksfälle, wie diese sind im Leben selten. Nach Fertigstellung der Erweiterungsmaßnahme und Einrichtung des Erweiterungsteiles mit den Geräten wurde es Zeit den schon länger gefestigten Gedanken, diesen nun hochwertigen und auch großen Werkstattbetrieb, durch einen Vertragswerkstättenvertrag mit einem namhaften Nutzfahrzeughersteller zu sichern. Hierbei waren vornehmlich der permanente Erhalt des technisch neuzeitlichen Kenntnistandes, die Ermächtigung zur Durchführung von Gewährleistungsinstandsetzung die zwangsläufige Fabrikatbindung des Fahrzughalters, die Ersatzteil-Konditionen und das ganze Image, dargestellt durch das Erscheinungsbild, als festigende Begleitfunktion für erstrebenswert angesehen.

Dr. Grube und Herr Scherer von MAN

Herr Lakenberg besann sich seiner guten Verhältnisse aus seiner Dienstzeit als S erviceleiter und bat den MAN Service um ein diesbezügliches Geschäftsgespräch. Es war ein Glücksfall, der ehm. Direktor Dr. Grube hatte die Aufgabe übernommen das Service-Netz in Rumänien aufzubauen. Es wurden Erinnerungen über qualifizierte Verhältnisse aus der Vergangenheit wach. Nach ein paar Wochen kam ein Besuch von Dr. Grube in unserer erweiterten Ausbildungswerkstatt zustande. Zwischenzeitig liegen schriftliche Absichtserklärungen über eine Zusammenarbeit vor.

 


E
ine Zukunft, in die Laszlo und seine Mannschaft zuversichtlich blicken können. Erweiterung der Ausbildungswerkstatt

Erweiterung der Ausbildungswerkstatt Infolge der vielfachen Platzbelegung durch den Lkw, bemessen am Pkw, entstand ein großes Problem der Unterbringung dieser viel größeren Reparaturfahrzeuge in der Werkstatt. In gleichem Maße ist auch die Anzahl der Beschäftigten und Auszubildenden nicht erweiterungsfähig. Eine große Anzahl von Lkw´s müssen deshalb z.Zt. auf dem Hof repariert werden, welches jedoch aufgrund der Wetterbedingungen selten möglich ist. Die rentable Lkw-Reparatur ist im Hinblick auf den Erhalt des Betriebes mit Unterstützungswirkung für die Bedürftigen der Stiftung die einzig richtige Entscheidung; sie erfordert jedoch einen größeren Reparaturraum mit entspr. Maschinenausstattung.

 

Erweiterung der Reparaturhalle, vorhandene Kapazitäten:

Perspektive Wir entwarfen ein Erweiterungskonzept für den Baukörper, in dem eine Ideallösung unter dem Gesichtspunkt geringster Kosten bei Berücksichtigung des Lkw-Reparatur-zweckes realisierbar ist. Hierbei fanden die erforderlichen Höhen und Breiten für den Lkw-Standplatz bevorrechtigte Beachtung. Im Grundsätzlichen war von uns das bestehende Gebäude im hinteren Teil mit einer Erweiterungsumhausung von ca. 400 qm zu umgeben.

 

» Foto-Dokumentation "Werkstatt-Rumänien"
- Werkstattraum und Arbeitsablauf
- Maschinen u. Geräte bei der Akti/MAN in Bochum
- Bauablauf der Werkstatterweiterung
- Bremsenprüfstand, Schulung bei MAN in Bochum
- Einspritzpumpenprüfstand, Schulung bei MAN in Bochum
- Verladung der Geräte bei MAN in Bochum

Grundriss-Skizze-Erdgeschoss:
» Werkstatt-Rumänien (PDF / ca. 290 kb)

 
Video - Interview


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